“There is plenty of room at the bottom” schrieb Richard Feyman bereits vor mehr als 40 Jahren, lange bevor das Wort “ Nanowissenschaften” erfunden wurde. Er machte damit deutlich, dass uns neue Phänomene, neue Physik und Chemie, und neue Möglichkeiten erwarten, wenn wir zu immer kleiner werdenden Strukturen vorstossen, wie es gegenwärtig in der Mikroelektronik → plus…
Toutes les manifestations
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Sommerakademie II: Quelle est pour nous l‘importance de la nature?
Depuis les débats publics dans les années 80 du siècle dernier relatifs à la crise écologique, à la protection de la nature et aux ressources limitées, la question du comportement approprié et des relations qu‘entretient l‘homme avec la nature figure à nouveau dans l‘agenda de la philosophie. Existe-t-il des critères sur lesquels nous devons orienter → plus…
Sommerakademie III: Die Lesbarkeit der Welt
Ob im Buch der Bücher, im topografischen Atlanten, in der nationalstaatlichen Verfassung oder im genetischen Code – immer geht es darum, Möglichkeiten des Wissens so zu strukturieren, dass dabei ein Text an die Stelle der Wirklichkeit treten kann, welcher als Garant der Lesbarkeit der Welt zu nutzen wäre. Allerdings, daran erinnert Hans Blumenberg mehrfach, machen → plus…
Sommerakademie II: Embodiment: Das Beispiel der Emotionen
In der Philosophie hat man in Bezug auf die Emotionen lange Zeit den Aspekt des Fühlens betont und die Auffassung vertreten, dass dieses in einem Kontrast zu den rationalen Vermögen des Geistes stehe. Seit einigen Jahrzehnten gibt es kräftige Gegenstimmen, welche die Rationalität der Emotionen in den Vordergrund rücken. Doch auch diese Betrachtungsweise ist zu → plus…
Sommerakademie I: Das Spiel der Wissenschaft
Was ist eine wissenschaftliche Theorie? Wie entstehen wissenschaftliche Theorien, und wie werden sie begründet? Welche allgemein formulierbaren Qualitätskriterien wissenschaftlicher Theorien lassen sich angeben? Was ist und wie entsteht wissenschaftlicher Fortschritt? Auf der Sommerakademie werden wir uns mit Fragen dieser Art beschäftigen. Methodisch werden wir hierbei recht unkonventionell vorgehen: Im Mittelpunkt der Akademie wird eine schwarze → plus…
Sommerakademie V: Mythos Gotthard – die Alpen als Utopie und Realität
Die Alpen sind ein zentrales Element des traditionellen Selbstbildes der Schweiz. Entsprechend wurde alles nationalistisch aufgeladen, was mit den Alpen zu tun hatte. Die Alpen sind aber auch eine Projektionsfläche des Utopischen, angefangen mit der romantischen Verklärung der reinen Bergwelt bis zur Ökologiebewegung des 20. Jahrhunderts. In der Gegenwart wird diese Projektionsfläche immer mehr zur → plus…
Sommerakademie IV: Reise ins Baltikum: Die EU-Politik von Kleinstaaten als Herausforderung
Die historische Erweiterung der Europäischen Union um zehn weitere Mitgliedstaaten steht unmittelbar bevor. Mit Abschluss des Vertrages zwischen den Mitgliedstaaten der EU und den künftigen Mitgliedern am 16. April 2003 in Athen ist ein weiterer Meilenstein in der voranschreitenden Integration neuer Mitgliedstaaten in die EU erfolgt. Die volle Teilnahme der neuen Mitgliedstaaten wird am 1. → plus…
Sommerakademie III: Neurobiology and Psychophysics of Visual Attention and Awareness
The directness and vivid quality of conscious experience belies the complexity of the underlying neural mechanisms, which remain incompletely understood. Recent work has focused on identifying the brain structures and patterns of neural activity within the primate visual system that are correlated with the specific content of visual awareness, the NCC. Functional imaging in humans → plus…
Sommerakademie II: Lateralität: Links-rechts, eine Symmetrie, die keine ist.
Grob gesehen ist unser Körper symmetrisch aufgebaut. Genauer betrachtet bleibt allerdings fast nichts mehr symmetrisch: die linke Hand ist z.B. nicht das exakte Spiegelbild der rechten und “Links” funktioniert auch nicht gleich wie “Rechts”. Dies führt zu den wissenschaftlichen Konzepten der Lateralität, bzw. der Lateralisierung und betrifft die Sinnesorgane, die neuropsychologische Verarbeitung wie auch → plus…
Sommerakademie IV: Philosophieren üben
Sokrates verstand seine Art und Weise der philosophischen Unterredung als Hebammenkunst, als Hilfe zum Selberdenken. Kant erklärte des Öfteren, er wolle keine spezifische Philosophie, sondern das Philosophieren lehren. Für eine Vielzahl von Menschen indessen bedeutet heute eine philosophische Auseinandersetzung lediglich die rezeptive Begegnung mit der Gedankenwelt eines zum Klassiker gewordenen Philosophen oder eines zeitgenössischen Denkers. → plus…
