Diese Veranstaltung beleuchtet, was Exporte tatsächlich für den Wohlstand eines Landes bedeuten und welche Rolle dabei Kapitalflüsse und Wechselkurse spielen.
Die Schweiz lebt mit einem scheinbaren Widerspruch: Einerseits sind wir stolz auf unsere Exportwirtschaft und unseren Handelsüberschuss. Die Nationalbank interveniert am Devisenmarkt, um eine starke Aufwertung des Frankens zu verhindern und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft zu schützen.
Andererseits kritisieren wir US-Präsident Donald Trump, der versucht, das Handelsdefizit der USA abzubauen. Wir werfen ihm ökonomische Unkenntnis vor. Merkantilismus – also das Bestreben, möglichst viel zu exportieren und möglichst wenig zu importieren – gelte als überholte Wirtschaftspolitik vergangener Jahrhunderte.
Doch was stimmt nun? Sind Exporte tatsächlich ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke? Wie hängen Exporte und Importe und der Handel mit Gütern und Dienstleistungen zusammen und wie stehen Kapitalflüsse und Wechselkurse damit in Verbindung?
In dieser Veranstaltung werfen wir gemeinsam mit Adriel Jost, Alumnus der Schweizerischen Studienstiftung und Fellow am Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern, einen genauen Blick auf diese Themen – die politisch so präsent sind und zugleich so häufig missverstanden werden.
Ort: Online (Zoom)
Referent: Adriel Jost, Fellow am Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern (IWP), Lehrbeauftragter an der Universität St.Gallen (HSG) und Präsident von Liberethica
Koordination: Nicholas Arnold, Schweizerische Studienstiftung
Administration: Michelle Hug, Schweizerische Studienstiftung
Zielgruppe: Geförderte der Schweizerischen Studienstiftung
Anmeldeschluss: 30. September 2026
